CMAS**/DTSA Silber


Voraussetzungen:

- Der Bewerber muss mindestens 16 Jahre alt sein. Bei Minderjährigen ist eine Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten erforderlich.

 Der Bewerber muss vor Beginn der praktischen Übungen eine gültige ärztliche Tauchtauglichkeitsbescheinigung vorlegen. Diese darf nicht älter als zwei Jahre, bei Bewerbern über 40 Jahren nicht älter als ein Jahr sein. Der Bewerber muss den Tauchschein CMAS * / DTSA Bronze vorweisen und mindestens 30 Tauchgänge seit seinem Logbucheintrag CMAS * beendet ... davon mindestens 10 mit mindestens 25 Meter Tiefe. Tauchgänge über 40 Meter (im Meer) bzw. 30 Meter (im Süßwasser) werden nicht berücksichtigt. Ersatzweise muss der Bewerber eine gleichwertige, vom VDST anerkannte Qualifikation vorlegen.

 Der Bewerber muss den Spezialkurs" Orientierung beim Tauchen" vorweisen.

 Nachweis über die Teilnahme an einem HLW Kurs, der nicht länger als ein Jahr zurück liegt.

 

Empfehlung:

Die Geräteübungen sollten bei vorhergehenden Tauchgängen mit einem Tauchlehrer erlernt oder geübt werden.

 

Schriftliche Prüfung:

Auf einem vom Tauchlehrer vorgelegten Fragebogen müssen innerhalb der dort angegebenen Zeit, Fragen beantwortet werden. Bestimmungen über Bestehen und Nichtbestehen sind auf dem Fragebogen angegeben.

 

Schnorchelübungen:

01         45 Sekunden Zeittauchen mit stetiger Ortsveränderung ( ca. 10 in

02         30 Meter Streckentauchen oder 25 Meter mit Neoprenjacke und Hose.

03         1 x 7,5 in Tieftauchen im Freiwasser.

06        40 Minuten Zeitschnorcheln, je 10 Minuten in Brust, Seiten, und in Rückenlage und mit einer Flosse, wobei insgesamt eine Strecke von mindestens 1000 Meter zurückgelegt werden muss.

05        Als Schnorcheltaucher 150 Meter zu einem Gerätetaucher schwimmen, der in ca. 5 Meter Tiefe liegt, diesen retten und dann je 50 Meter mit unterschiedlichen Rettungsgriffen an der Oberfläche transportieren.

06        Sprung mit vollzähliger Geräteausrüstung (ohne DTG ) aus ca. 1/2 Meter Höhe ins tiefe Wasser. Anlegen des DTG an der Wasseroberfläche, so dass alle Ausrüstungsteile vorschriftsmäßig sitzen.

 

Geräteübungen:

1.0        Tauchgang: 12 - 25 Meter Tiefe / mind. 15 Minuten, Gruppe mind. 1 + Tauchlehrer

1.1        Bei mehrfach wechselnden Tiefen soll der Bewerber immer 12 Meter Abstand zum Boden einhalten,

1.2        Der Bewerber erhält unter Wasser eine Tafel, auf die drei der offiziellen Zusatzzeichen ( im Wortlaut geschrieben sind und muss diese deutlich als Zeichen geben.

 

Der Bewerber soll zeigen:

dass er das Feintarieren mit Atemluft im Lungenvolumen beherrscht. Dass er einen schonenden Flossenschlag hat. Dass er die Zusatzzeichen kennt und, dass er sich auf bestimmte Anforderungen konzentrieren kann.

 2.0        Tauchgang: 12 - 25 Meter Tiefe / mind. 15 Minuten, Gruppe mind. + Tauchlehrer

2.1        Geschwindigkeitskontrolliertes Aufsteigen ohne Flossenbenutzung bis auf 6 Meter Tiefe, mit einem deutlichen Stop in 9 Meter Tiefe, nachtarieren ist nur mit dem Mund zulässig.

 

Der Bewerber soll zeigen:

dass er das Tarieren während des Aufstiegs beherrscht. Dass seine Aufstiegsgeschwindigkeit nie mehr als 10 Meter/min. beträgt und, dass er nicht wieder absinkt.

 3.0         Tauchgang: 12 - 25 Meter Tiefe / mind. 15 Minuten  Gruppe mind. 1 + Tauchlehrer

3.1        Aufstieg unter angedeuteter Wechselatmung aus der maximalen Tiefe (vom Tauchlehrer bestimmt), mit einem Stop von 3 Minuten in 3 Meter Tiefe. Der Bewerber gibt dem Partner jedes mal seinen Lungenautomaten in die Hand, ohne diesen loszulassen. Auf ausdrücklichen Wunsch beider Partner kann die Wechselatmung auch durchgeführt werden.

3.2         15 Minuten mit vollständiger Ausrüstung an der Oberfläche in beliebiger Lage schwimmen.

 

Der Bewerber soll zeigen:

dass er jederzeit bereit ist, auch unter erschwerten von jeweils zwei Atemzügen des Partners, seinen Lungenautomaten aus dem Mund zu nehmen, dass er ohne seinen Lungenautomaten deutlich Luft ablässt und, dass er ohne Hektik den Regler wieder in seinen Mund nimmt. Dass er über ein Mindestmaß an Ausdauer verfügt.

 4.0        Tauchgang: 12 - 25 Meter Tiefe / mind. 15 Minuten Gruppe mind. 1 + Tauchlehrer

4.1        Tauchgangführung: vor dem Tauchgang: korrektes Ausrüsten und Funktionstest bei sich selbst und beim Partner.

4.2        Mit Handschuhen seinen Bleigurt ganz öffnen und wieder schließen.

4.3        Nach 10 Minuten auftauchen, einen Punkt in ca. 100 Meter Entfernung mit dem Kompass anpeilen. In 35 Meter Tiefe den Punkt antauchen. Maximal erlaubte Abweichung +/ 10 Meter.

 

Der Bewerber soll zeigen:

dass er an alle notwendigen Gegenstände gedacht hat und, dass er sich mit ihm unbekannten Geräten des Partners vertraut macht. Dass er trotz Behinderung über ein gewisses Maß an Feinkoordination und Geschicklichkeit verfügt. Dass er die Handhabung des Kompasses beherrscht und dass das Einhalten einer festen Tiefe unter Ortsveränderung ihm keine Probleme bereitet, dass er der Gruppe nicht weg schwimmt und, dass er ausreichend oft Blickkontakt herstellt.

 5.0        Tauchgang: 12 - 25 Meter Tiefe / mind. 15 Minuten, Gruppe mind. 2 + Tauchlehrer

5.1       Tauchgangführung: Eignungsnachweis als Gruppenleiter. Ein Taucheratmet 5 Minuten lang aus dem Zweitautomaten des Bewerbers.

 

Der Bewerber soll zeigen:

dass er einen Tauchgang organisieren kann mit: Briefing vor dem Tauchen, Zusammenhalten der Gruppe während des ganzen Tauchgangs, Rückkehr zum Ausgangspunkt mit mind. 40 bar Restdruck bei jedem Gruppenmitglied und Briefing nach dem TG

 6.0        Tauchgang: 12 - 25 Meter Tiefe / mind. 15 Minuten Gruppe 2 + Tauchlehrer

6.1        Retten eines " bewusstlosen " Gerätetauchers aus 12 Meter Tiefe.

6.2       50 Meter transportieren eines "bewusstlosen" Gerätetauchers an der Wasseroberfläche. Demonstration der Wiederbelebung (Einhelfermethode) entweder nur Angedeutet oder am Phantom.

6.3        Demonstration der Schocklage und der stabilen Seitenlage.

6.4        Aufschreiben wichtiger Daten des  Unfalltauchganges für den Notarzt (Tauchgangsprotokoll)

 dass er die wichtigsten Maßnahmen unter Wasser zur Rettung eines verunfallten Gerätetauchers anwenden kann. Dass er, bei entsprechender Diagnose, schnell die richtigen Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten und die Handgriffe zur Atemspende im Wasser und zur Wiederbelebung an Land beherrscht. Dass er weiß, welche Datendes Tauchgangs für den "Verunfallten" hinsichtlich der Behandlungsmaßnahmen wichtig sind.

 



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