Presseartikel


Taucher Thomas Scheibe gibt Stefanie Tirdu aus Frohburg letzte Anweisungen, bevor das Mädchen ins Wasser springt. Der Bornaer Tauchklub hatte vorgestern zum Schnuppertauchen eingeladen.  Foto: Peter Krischunas

Mitglieder-Werbung im Wasser

Tauchklub Borna lädt zum Schnuppertauchen in die Schwimmhalle ein

Borna (pk). Jugendliche konnten sich vorgestern Abend beim Schnuppertauchen in der Schwimmhalle ausprobieren. Eingeladen hatte der Tauchklub Borna, der seit langem mit Nachwuchsmangel zu kämpfen hat.
Gekommen war auch Kerstin Kertzscher. Sie schaute zu, wie Tochter Heidi von den Tauchern Thomas Scheibe und Gerhard Müller die Taucherweste mit Pressluftflasche angelegt wurde. Übungsleiterin Ricarda Semper sagte, dass die Mitgliederzahl zurückgegangen ist.  Deshalb machen wir Schnupperkurse.“ Die Mitgliederzahl sank von 60 vor zwei Jahren auf mittlerweile 56. Einige Jugendliche mussten den Klub verlassen, weil sie hier in der Region keine Ausbildungsplätze fanden.
Dabei suchen die Taucher nicht vorrangig nach Leuten, die nur kurzzeitig für den Urlaub ihren Tauchschein machen wollen. Derzeit trainiert der Nachwuchs donnerstags von 19 bis 20 Uhr in der Schwimmhalle, die Erwachsenen von 20 bis 21 Uhr. In der wärmeren Jahreszeit geht es an die Seen bei Pahna, Kulkwitz oder Werben.
Die Einstieg in den Tauchsport ist indes denkbar einfach  und nicht so kostenintensiv, wie manche vielleicht denken“, so Semper. Zur so genannten ABC-Ausrüstung, die in den ersten Monaten für die Grundübungen notwendig ist, gehören Schnorchel, Flossen und Tauchmaske. Dazu kommt für Jugendliche bis 14 Jahre ein Jahresbeitrag von 45 Euro. Moderate Preise, wie Mutter Kerstin Kertzscher findet. “ Die ist bereits bei den Schwimmern des Bornaer Sportvereins. Ähnlich sah es auch bei Heidis Trainingskameradin Stefanie Tirdu aus Frohburg aus, die zum zweiten Mal beim Schnupperkurs dabei war.
Auch der Bornaer Chris Lippmann ist BSV-Schwimmer und kam nach dem Training zu den Tauchern.  Mich begeistert die Technik dieses Sports“, so der Neuntklässler vom PestalozziGymnasium. Wiegt die Ausrüstung  an Land“ noch richtig schwer,  so spürt man sie unter Wasser nicht mehr.“ Im Gegenteil.  Ich hatte das Gefühl zu schweben.“ Diese Erkenntnisse muss der 15-Jährige erst einmal verarbeiten. Ob er in den Tauchklub eintritt, ist noch unklar.

Quelle: Leipziger Volkszeitung



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